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5 Tipps für die richtige Software für Startups
Inhalt
Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft, Buchhaltung und Lohnabrechnung – auf Startups kommen neben ihrem operativen Geschäft weitere Aufgaben zu. Für diese liegen oftmals wenige bis gar keine Kompetenzen vor, weil die Gründer in anderen Bereichen Spezialisten sind. Da diese Aufgaben allerdings für den Erfolg des Unternehmens wichtig sind, kann deren Abwicklung durch die Nutzung einer Software erleichtert werden. Wie ihr die richtige findet, erklären euch die folgenden fünf Tipps.
1. Mit Komplettlösungen Geld sparen
Für nahezu jede unternehmerische Aufgabe gibt es eine Software. Allerdings ist es für Gründer nicht sinnvoll, ihr begrenztes Budget für eine größere Anzahl an Programmen auszugeben, von denen sie die meisten nur selten oder vielleicht gar nicht brauchen. Stattdessen kann die Investition in Komplettlösungen sinnvoll sein, die verschiedene Unternehmenssoftware zusammenfassen. Für Gründer empfehlen sich Produkte, die Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft, Buchhaltung und Lohnabrechnung umfassen, weil so wichtige Aufgaben, die in fast jedem Unternehmen anfallen, abgedeckt sind.
Komplettlösungen für kaufmännische Software werden unter anderem angeboten von:
Ein weiterer Vorteil bei der Entscheidung für eine Komplettlösung ist, dass sich dadurch Geld sparen lässt. Im Vergleich zum Einzelkauf ist die Investition in das Gesamtpaket um einiges günstiger.
2. Kosten sparen
Eine Kostenersparnis ist bei der Entscheidung für die richtige Unternehmenssoftware auch für weitere Aspekte möglich. So können sich Jungunternehmer dadurch die Einstellung von Personal sparen. Mithilfe einer Buchhaltungssoftware ist es zum Beispiel nicht notwendig, einen eigenen Buchhalter zu beschäftigen. Weiterhin müssen weniger Leistungen beim Steuerberater in Anspruch genommen werden, weil die Programme den Jahresabschluss bereits vorbereiten. Das spart ebenfalls Kosten.
3. Mit Software als Hilfe Zeit sparen
Wenn kaum oder nur wenige kaufmännische Kenntnisse vorhanden sind, kann eine kaufmännische Software die Arbeit deutlich erleichtern. Sie hilft dem Nutzer in der Regel an vielen Stellen weiter, übernimmt automatisch Daten und ermöglicht einen einfachen Datenaustausch mit dem Steuerberater, Finanzamt, der Bank und weiteren Schnittstellen.
4. Nur nutzen, was tatsächlich nutzt
Für verschiedene Aufgaben gibt es spezielle Programme, die auf deren Anforderungen genau abgestimmt sind. Teilweise sind diese auch auf bestimmte Branchen ausgerichtet. Diese können für Startups empfehlenswert sein, wenn diese häufig verwendet werden und Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Wer sich nicht sicher ist, ob er eine spezielle Software wirklich braucht, kann diese bei vielen Anbietern über einen bestimmten Zeitraum (z.B. 30 Tage) kostenlos testen.
5. Software auf Nutzer abstimmen
Besteht das Startup zunächst aus wenigen Mitarbeitern, können die Kosten für Mehrplatzlösungen gespart werden. Gerade wenn nur einer bestimmte Aufgaben übernimmt, kann am Anfang eine günstigere Einzelplatzlösung ausreichend sein. Vorteilhaft können Produkte sein, die in der Cloud verfügbar sind. Diese ermöglichen den Gründern, diese auf die Anzahl der Anwender sowie auf die erforderliche Speicherkapazität flexibel anzupassen. Darüber hinaus bieten Cloudlösungen den Vorteil, dass Mitarbeiter von überall darauf zugreifen können. Daher sind sie für junge Unternehmen empfehlenswert, die im Vertrieb tätig sind und oft beim Kunden vor Ort sein müssen.
Der studierte Diplom-Betriebswirt (FH) Frank Schneider hat sich auf die betriebswirtschaftlichen Funktionsbereiche Marketing, Personal und Controlling sowie Rechnungswesen spezialisiert und ist als selbständiger Betriebswirt (Unternehmensberater) tätig. Daneben schreibt der freischaffende Autor als Experte für bekannte Onlineportale und Fachverlage zum Thema Unternehmensführung und der Existenzgründung.
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