- Monday, 26.10.26, 11:00 - 12:00 Uhr
Meteor.js- Workshop im STARTPLATZ
Am 10. April veranstaltet Manuel Schoebel einen Meteor.js- Einsteiger Workshop hier im STARTPLATZ.
STARTPLATZ-Gründer Lorenz Gräf hat mit dem Web-Entwickler ein Interview geführt und ihn zu der Veranstaltung befragt.
Manuel Schoebel hat zunächst an der Universität Essen-Duisburg Wirtschaftsinformatik studiert, bevor er sich nach einem Exist-Stipendium als Webentwickler selbständig gemacht hat. Bereits in der Schule hat er Webseiten programmiert und war ein großer Fan von Flash. Außerdem hat er sich während seiner Studentenzeit viel mit Java und C# beschäftigt, bevor er dann als Startup erst mit Adobe Flex3 gearbeitet und schließlich mit Meteor angefangen hat.
Meteor.js ist ein Fullstack Framework, ähnlich wie Ruby on Rails. Die Besonderheit von meteor.js ist jedoch, dass damit einfach MVPs umgesetzt werden können und auf node.js aufsetzt. Sowohl auf dem Server als auch auf dem Client kann man JavaScript benutzen. Dadurch hat man enorme Vorteile, denn man kann den JavaScript Code auf dem Server und Client doppelt verwenden.
Darüber hinaus sind Real-Time Applikationen extrem einfach mit meteor.js umzusetzen. Mit diesen Funktionen hat das Projekt „meteor.js“ eine neue Ära der Webentwicklung eingeleitet. Es gibt zwar mehrere vergleichbare Projekte in dieser Richtung, jedoch ist Meteor das vielversprechendste unter ihnen.
Meteor entstand durch das Y combinator Projekt im Jahr 2011. Die Gründer hatten bereits so viele Komponenten, dass sie sich dazu entschieden, daraus das Framework zu entwickeln. Sie haben bereits eine 11 Millionen Dollar Finanzierung erhalten und daraus ein out on source und nutzbares framework entwickelt. Bei der jetzigen Version 0.7./0.7.1. wurde bereits einer der Release Candidates veröffentlicht und alles was bereits programmiert wurde, ist stabil.
Meteor kann man mit NoSQL nutzen, dass heisst, MongoDB ist sehr stark integriert und das Framework unterstützt sehr gut beim Datenbank-Handling. Später wird das Framework mit MySQL und anderen Datenbanken zusammenarbeiten, jedoch konzentrieren sich die Entwickler von meteor im Moment jedoch nur auf MongoDB, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen.
Mit Meteor kann man sehr schnell entwickeln und was vor einigen Jahren in Wochen entwickelt wurde, dauert heute nur noch Stunden. Viele Probleme im Bezug auf Socket -Kommunikation in Real Time Anwendungen kann man ebenfalls mit meteor.js schnell lösen. Und da sich die UI entsprechend der vorhandenen Daten ändert, wird auch die Inanspruchnahme eines Eventhandlers überflüssig.
Meteor nutzt das MVC Pattern, dass Design von der Programmier-Logik entkoppelt.Dazu benutzte man „Models“, den sogenannten Connections, arbeitet mit Templates und gleichzeitig mit Funktionen, die einmal aufgerufen, auf dem Client und Server gleichzeitig arbeiten, bzw. Client simuliert und auf dem Server ausgeführt werden. Bei einem normalen MVC Framework, welches nur clientseitig funktioniert, hat man diese Möglichkeiten nicht. Meteor behandelt das serverseitige und clientseitige und genau das macht es so einzigartig.
Der Workshop ist für jeden geeignet, der sich für Webentwicklung interessiert oder damit arbeitet. Selbst wenn man nicht damit arbeitet, ist allein das Thema der starken Integration von JavaScript/ JavaScript anywhere unglaublich wissenswert für Interessierte. Außerdem ist der Workshop auch für Leute geeignet, die selber Startup Projekte starten wollen und Meteor auf diesem Wege kennenlernen und testen wollen.
Die Teilnehmer des Workshops sollten idealerweise Kenntnisse in JavaScript, HTML und CSS haben. Des Weiteren ist es empfehlenswert, das Programm unter MacOS zu entwickeln, da für MacOS die Entwicklungswerkzeuge deutlich einfacher zu benutzen/einzurichten sind, als z.B. unter Windows.
Das ganze Interview mit Lorenz Gräf und Manuel Schoebel findet ihr hier:
Neugierig geworden? Dann meldet euch hier zu dem Workshop an.
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