- Monday, 26.10.26, 11:00 - 12:00 Uhr
Texten für Websites und Blogs
Die Online Redakteurin von Golfpost, Juliane Bender, veranstaltete am Dienstag den Workshop zum Thema “ Texten für Websites und Blogs“
Die Veranstaltung bot einen guten Überblick über Themenfindung, die verschiedenen Textarten und Tipps für eine „gute Schreibe“.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer stellte Juliane die Vorteile von Beiträgen im Internet vor. Dabei stellt man fest, dass diese Beiträge aktuell, multimedial, einfach zu digitalisieren und unterschiedlich zu präsentieren sind. Außerdem hat der User die Möglichkeit auf verschiedenen Plattformen zu agieren und die Beiträge durch Bilder, Texte und Videos attraktiver zu gestalten. Man kann mit seinen Beiträgen in kurzer Zeit viel mehr Menschen erreichen und die zu erreichenden Personen haben ebenfalls die Möglichkeit die Beiträgen zu kommentieren, zu liken oder zu sharen.
Das nächste Schwerpunktthema der Veranstaltung waren die verschiedenen journalistischen Darstellungsformen. Dazu zählen u. a. Reportagen, Nachrichten, Berichte, Kommentare oder Rezensionen. Besonders hervorgehoben wurden die Bestandteile einer Nachricht. Dazu zählen u. a. die 5 W-Fragen, Kontinuität, Konsonanz, Eindeutigkeit und Negativismus. Das wichtigste bei dieser Art von Darstellungsform ist immer, dass man einen Mehrwert bietet.
Weitere wichtige Darstellungsformen sind die Reportage, das Interview sowie der Kommentar. Reportagen eignen sich besonders gut für nicht alltägliche Geschehnisse während ein geschriebenes Interview die Quintessenz eines Gespräches darstellt.
Um einen guten Text zu verfassen, ist es wichtig verständliche Wörter zu benutzen und nicht zu viele Adjektive zu verwenden. Außerdem sollte man eher konkret als abstrakt schreiben und sich auf die Vermittlung des Wesentlichen fokussieren. Damit die Teilnehmer die fundamentalen Unterschiede zwischen guten und schlechten Texten erkennen konnten, zeigte Juliane Bender ein paar best-practices und no go´s. Dabei gilt zu beachten, dass man zu lange Sätze „aufbricht“ und in verschiedenen kleine Sätze umschreibt. Außerdem sollte man mehr Verben und weniger Substantive verwenden und möglich anschaulich schreiben, sodass sich der Leser in die Situation hineinversetzen kann.
Ein rundum gelungener Workshop, ich habe sehr schnell gernt wie ich mit Texten im Internet meine Zielgruppe ansprechen kann und welche Textformen für bestimmte Situation geeignet sind – top! – Kamil Barbarski
Ein weiteres Highlight des Workshops war die Bestimmung der richtigen Überschriften bzw. des richtigen Teasers. Diese beiden sind besonders wichtige Bestandteile eines Textes. Man sollte sie so verfassen, dass der Leser Lust „auf mehr“ bekommt. Sie sollten klar und verständlich verfasst sein und im Falle des Teasers ergänzend zur Überschrift, kurz den Kern der Geschichte zusammenfassen.
Nun stellt sich die Frage: „Ich habe einen guten Text geschrieben aber niemand liest ihn, was kann ich machen?“ Die Antwort ist denkbar einfach. Man sollte seine Texte nicht nur auf seinem Blog oder seiner Seite veröffentlichen sondern auch über soziale Netzwerke bekannt machen. Des Weiteren gilt, je interaktiver ein Blog gestaltet ist, desto interessanter erscheint er. Das heißt, man sollte seine Texte mit Bildern und Videos aufwerten. Dadurch haben die Leser eine gute Möglichkeit zu interagieren.
Abschließend kann man zum Verbraucherjournalismus nur sagen, dass natürlich jeder über eine freie Meinungsäußerung verfügt, jedoch wenn Tatsachen behauptet werden, müssen sie auch belegbar sein. Außerdem müssen die Rechtmäßigkeitskriterien eingehalten werden. Dazu müssen Neutralität, Objektivität und Sachkunde gewährleistet sein.
Wir danken Juliane für diesen tollen Workshop!
Ihr habt diesen Workshop verpasst? Dann schaut doch mal bei unseren Events vorbei und informiert euch jetzt!
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